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Wladimir Putins Krieg mit Folgen – Der Fußball distanziert sich von Russland – Fußball


Somit darf die russische Fußball-Nationalmannschaft auch nicht mehr an den WM-Playoffs im März und an der Weltmeisterschaft in Katar am Jahresende teilnehmen. Die Entscheidungen vom Montag (28.02.2022) fällten das Präsidium des FIFA-Rates und das Exekutivkomitee der UEFA, also die beiden höchsten Gremien der Verbände.

Allerdings haben sich beide Verbände ein kleines Hintertürchen offen gelassen. Der Ausschluss aller russischen Vereine und der Nationalmannschaft gilt zunächst “bis auf Weiteres”, wie es in der gemeinsamen Erklärung von FIFA und UEFA heißt.

RB Leipzig kampflos eine Runde weiter

Durch die Entscheidung vom Montag steht RB Leipzig kampflos im Viertelfinale der Europa League. Die für März angesetzten Achtelfinalspiele zwischen Leipzig und Spartak Moskau finden nicht statt.

Heimspiele der “Sbornaja” nur auf neutralem Boden

Erst am Sonntag hatte die FIFA entschieden, dass Russland vorerst keine internationalen Fußball-Wettbewerbe mehr auf eigenem Gebiet austragen darf. Heimspiele der “Sbornaja” sollten demnach nur noch auf neutralem Boden, ohne Zuschauer, ohne den Namen Russland, ohne Nationalflagge und Hymne stattfinden.

Allerdings hatten angeführt von Polen bereits mehrere Länder angekündigt, wegen des Krieges in der Ukraine nicht mehr gegen Russland antreten zu wollen. Neben den Gegnern bei den WM-Playoffs – Polen, Tschechien und Schweden – verkündeten auch die Fußballverbände von Dänemark, Norwegen und der Schweiz einen derartigen Schritt. “Wir können nicht so tun, als wäre nichts passiert“, schrieb Polens Kapitän Robert Lewandowski von Bayern München bei Twitter.

Von weiteren Maßnahmen ist wohl auch die russische Frauen-Nationalmannschaft betroffen, die von der EM im Sommer in England ausgeschlossen wird.

St. Petersburg das Champions-League-Finale entzogen

Als Erstes wurde Russland die Ehre genommen, Gastgeber des größten Fußballspiels des Jahres auf Klubebene zu werden. Die UEFA entschied sich, St. Petersburg die Austragung des Finals der Champions League zu entziehen, stattdessen geht es am 28. Mai in Paris um die Krone im europäischen Vereinsfußball.



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