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Titelverteidiger SC Magdeburg erneut im “Final Four”, Handball | European League – MDR – Regional


Furioser Start des SCM

Der Bundesliga-Tabellenführer startete nur zwei Tage nach dem wichtigen Erfolg im Ost-Thriller gegen Berlin konzentriert, nahm mehrere Würfe der Gäste weg und zeigte sich vor dem gegnerischen Tor effizient. Die frühe Fünf-Tore-Führung (9:4/12.) zwang Nantes zur ersten Auszeit. Nun mit Mickael Robin im Tor verhinderten die Franzosen, dass sich der SCM weiter absetzte (15:10/24.).

Nantes verkürzte nach Wiederbeginn, hatte aber defensiv zu oft das Nachsehen – vor allem gegen Damgaard. Den Gästen fehlte Aymeric Minne merklich, der sich in der ersten Hälfte bei einem Zweikampf verletzt hatte. Zudem fehlte Trainer Alberto Entrerrios nach einer Corona-Erkrankung. Beim 24:17 (42.) schien die Begegnung praktisch entschieden, doch Nantes kämpfte sich noch einmal bis auf ein Tor heran, konnte das Ausscheiden aber nicht mehr abwenden.

Nexe, Plock und Benfica noch dabei

Der Schauplatz des Endrundenturniers steht noch nicht fest. Magdeburg hat auf eine Bewerbung verzichtet, die Elbestädter sind diesmal der einzige Bundesliga-Vertreter, nachdem 2021 noch drei Vereine beim “Final Four” dabei gewesen waren. Bei den vergangenen 17 Auflagen des Wettbewerbs kam der Sieger nur einmal nicht aus Deutschland. Im Gegensatz zu Magdeburg scheiterten im laufenden Wettbewerb aus dem angetretenen Bundesliga-Trio Vorjahresfinalist Füchse Berlin und der TBV Lemgo schon im Achtelfinale. Die diesjährige Endrunde komplettieren der portugiesischen Spitzenverein Benfica Lissabon, das kroatische Team RK Nexe und der polnische Vorjahreshalbfinalist Wisla Plock.


dpa/sid/cke



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