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So plant Eberl weiter mit Hütter


Mit gerade einmal 19 Punkten steht Borussia Mönchengladbach nach der Hinrunde gerade einmal drei Zähler vor einem direkten Abstiegsplatz. Dennoch plant Gladbach-Manager Max Eberl weiterhin fest mit Trainer Adi Hütter.

Mit fünf sieglosen Spielen in Serie geht Borussia Mönchengladbach in die Winterpause. Besonders in den letzten Wochen präsentierten sich die Fohlen in einer extrem schwachen Verfassung, weshalb der Druck auf Trainer Adi Hütter stetig steigt. Dennoch steht die Zukunft des Österreichers bei Gladbach noch nicht zur Debatte.

“Adi hat bei uns einen Dreijahresvertrag, und er ist erst ein halbes Jahr hier. Wir gehen auch mit ihm so um, wie wir es in der Vergangenheit mit unseren Trainern getan haben. Ich sehe im Moment nicht, warum er nicht im Sommer 2022 und auch im Sommer 2023 bei uns Trainer sein sollte”, wird Sportdirektor Max Eberl in der “Sport Bild” zitiert.

Einzig im DFB-Pokal setzte Gladbach in dieser Saison bislang ein Highlight, doch selbst der 5:0-Kantersieg gegen den FC Bayern ist am Niederrhein angesichts der sportlichen Talfahrt in der Bundesliga mittlerweile verblasst.

“Es gab in den letzten zehn Jahren durchaus komplizierte Momente, die wir überstehen mussten und die wir gelöst haben. Und auch die aktuelle Phase werden wir mit unserem Zusammenhalt meistern”, zeigte sich Eberl kämpferisch. Zudem verwies der 48-Jährige auf die schwierigen Umstände, mit denen der Verein aufgrund der Corona-Pandemie zu kämpfen hat.

“Wir alle haben uns in diese Situation reinmanövriert”

“Wir konnten Transfers, die wir machen wollten, um den Kader zu erneuern, nicht tätigen, weil uns die Transfererlöse fehlten, die wir durch Verkäufe von ein, zwei Spielern erzielt hätten”, so Eberl: “Dann hatten wir eine Vorbereitung ohne unsere Nationalspieler und die ganze Hinrunde hindurch sehr, sehr viele verletzte Stammspieler. Da gab es schon einige Themen um den Trainer herum, für die er am allerwenigsten etwas kann.”

Laut “Sport Bild” hat Hütter seinen Kurs in Gladbach noch nicht richtig gefunden. Demnach überlässt der 51-Jährige seinen Spielern nach kräfteraubenden Partien, wie intensiv unter der Woche trainiert wird. Die Maßnahme soll bei den Gladbach-Stars Anklang finden.

Auf der anderen Seite verzichtet Hütter oft darauf, beim Training mit den Reservisten persönlich auf dem Platz zu stehen, was innerhalb der Mannschaft wohl nicht gut ankommt. Fest steht, dass sich auch Hütter noch verbessern muss, wie Manager Eberl andeutete: “Wir alle haben uns in diese Situation reinmanövriert, jeder in seinem Bereich. Ich, der Trainer, die Mannschaft. Daher sind jetzt auch wir alle gefragt, die Situation zu lösen.”



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