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Skispringer Severin Freund beendet seine Karriere, Skispringen – Skispringen – Wintersport


In Planica feierte Severin Freund einen seiner größten Erfolge – auf der Monsterschanze in Slowenien wird der 33-Jährige auch seinen letzten Flug als Skispringer haben. Die Karriere des jahrelangen Top-Springers endet am Sonntag auf der Letalnica.

250 Weltcupspringen

Das wurde am Sonntag kurz vor dem ersten Durchgang des Saisonfinals der Skispringer in der Sportschau bekannt gegeben. Damit geht im Sonnenschein der Julischen Alpen nach genau 250 Weltcup-Springen, 14 WM- und drei Olympia-Teilnahmen eine eindrucksvolle Skisprung-Karriere zu Ende.

Olympia-Gold 2014 – Gesamt-Weltcup 2015

Zwischen 2011 und etwa 2016 struggle der Rastbüchler der beste deutsche Skispringer. In dieser Zeit feierte er Olympia-Gold 2014 mit der Mannschaft, die WM-Titel von der Großschanze (2015) und im Skifliegen (2014), gewann den Gesamt-Weltcup 2015 und schaffte bei der Vierschanzentournee 2015/2016 als Zweiter seine beste Platzierung.

Viele Verletzungen ab 2017

Danach wurde die Karriere des in München lebenden Vorzeige-Springers immer wieder durch Verletzungen und Operationen unterbrochen. Die schlimmste Verletzung zog er sich dabei im Januar 2017 zu: im Training erlitt er den Riss des Kreuzbandes. Nach dem Verheilen folgte im Juli 2017 ein zweiter Kreuzbandriss. Freund verpasste Olympia 2018 und kehrte erst zur Saison 2018/2019 in den Weltcup zurück.

Wegen einer weiteren Knie-Operation verpasste er die WM 2019. Zwischenzeitlich ging Freund im Continental Cup an den Start, kämpfte sich aber in der Saison 2021/22 in den Weltcup zurück. Als letzten großen Erfolg feierte er Anfang März, als er mit dem deutschen Team Silber bei der Skiflug-WM in Vikersund holte.

DSV-Adler holen Silber bei der Skiflug-WM in Vikersund

Sportschau
13.03.2022
06:44 Min.
Verfügbar bis 13.03.2023
Das Erste

Freund und Freitag

Nach der Ära von Sven Hannawald und Martin Schmidt und vor den Erfolgen von Karl Geiger und Markus Eisenbichler waren es Severin Freund und der ebenfalls kürzlich zurückgetretene Richard Freitag, die das deutsche Skispringen am Leben hielten.



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