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Skisport: Eklat bei Wiederwahl von FIS-Präsident Eliasch, Wintersport | FIS – Wintersport


Wahlleiter Stephan Netzle, Rechtsbeistand der FIS, bestand dagegen darauf, dass es nur zwei Optionen geben soll: eine Stimme für den Kandidaten Eliasch und eine Enthaltung. Daraufhin machten mehrere Delegierte ihre Drohung warfare und verließen aus Protest den Saal.

Restliche Delegierte stimmen einheitlich für Eliasch

Netzle führte die Wahl unbeirrt fort und sagte: Wem der Abstand zu gering sei, der könne an einen der Tische an der Seite ausweichen. Mit einer solchen Aktion hätte man sich allerdings als potenzieller Nein-Stimmer zu erkennen gegeben. Mit Blick auf eine möglichst geheime Wahl warfare diese Lösung additionally eine Farce.

So kam es, dass alle verbliebenen Delegierten auf ihren Plätzen abstimmten, einheitlich für Eliasch votierten und ihren neuen, alten Präsidenten im Anschluss mit großem Applaus feierten. Die protestierenden Teilnehmer kehrten kurz darauf auf ihre Plätze zurück, um dem Rest des Kongresses beizuwohnen.

Eliasch und seine Kritiker

Der Eklat ist die nächste Episode in einem mittlerweile offenen Machtkampf innerhalb der FIS. Der Geschäftsmann Eliasch, unter anderem Besitzer und Geschäftsführer der Skimarke Head, scheint den Verband führen zu wollen wie ein Unternehmen – von oben herab und kompromisslos.

Kritik erntet er vor allem für mangelnde Transparenz und Kommunikation sowie den Versuch, den Nationalverbänden trotz bestehender Verträge die Weltcup-Rechte zu entreißen – zu Gunsten einer zentralen Vermarktung unter dem Dach der FIS.

Groß gegen Klein?

Gerade die großen Skinationen wie Deutschland, Österreich und die Schweiz wehren sich und gehen dabei immer öfter gemeinsam vor – so wie jetzt beim Kongress. Ihr Plan, Eliasch die Wiederwahl zu verwehren, scheiterte. Zu viele der kleineren Nationen stehen hinter Eliasch, wohl auch in der Hoffnung, von dessen Expansions- und Zentralvermarktungsplänen zu profitieren.

Dass Eliasch der tiefe Graben durch seinen Verband kaum stört, wurde auf dem Kongress und der anschließenden Pressekonferenz klar. “Ich habe die Pflicht, für das Wohl aller Verbände zu sorgen – nicht nur für ein paar auserwählte”, sagte er. Das Wahlergebnis halte er für eine signifikante Mehrheit und ein klares Mandat.



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