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Seoane: “Wir waren nicht abgezockt genug”



Wie wäre das Rückspiel von Bayer Leverkusen gegen Atalanta Bergamo mit den verletzten Patrik Schick, Florian Wirtz oder Jeremie Frimpong ausgegangen? Eine Frage, die sich bei der mit 0:1 (Hinspiel: 2:3) unterlegenen Werkself indes zunächst niemand stellte. Denn es überwog schlicht der Frust über das Aus im Achtelfinale der Europa League. 

Große Enttäuschung:  Die Bayer-Spieler Lukas Hradecky, Mikkel Bakker, Piero Hincapie und Sardar Azmoun (v.li.) nach dem Abpfiff.


Große Enttäuschung:  Die Bayer-Spieler Lukas Hradecky, Mikkel Bakker, Piero Hincapie und Sardar Azmoun (v.li.) nach dem Abpfiff.

IMAGO/Uwe Kraft


“Wir ärgern uns maßlos. Ich bin sehr angefressen, dass wir es heute nicht geschafft haben, gegen Atalanta zu bestehen”, meinte Robert Andrich nach der Partie. “Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir in den entscheidenden Momenten einfach nicht das Tor machen”, so der Mittelfeldspieler, der damit zweifellos vor allen Dingen auf die beiden verpassten Großchancen von Moussa Diaby in der Anfangsphase beider Spielhälften anspielte. 


Etwas weniger emotional analysierte Andrichs Coach das Aus in der Europa League: “Wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel gezeigt. Aus einer soliden Defensive haben wir genug Gefahr im Umschaltspiel erzeugt, um ein Tor zu erzielen. Atalanta hat gut verteidigt. Wir hatten genügend Chancen für ein Tor, waren aber einfach nicht abgezockt genug”, meinte Gerardo Seoane, der letztlich vor allem in den “schlechten 40 Minuten in Bergamo” den Hauptgrund für das Scheitern sah. 


Ähnlich sah es Abwehrspieler Jonathan Tah, der ebenfalls fehlende Abgeklärtheit als eine der Hauptursachen dafür ausmachte, dass es – wie schon beim 0:1 im Derby gegen Köln am Sonntag – wieder nicht mit einem Torerfolg geklappt hatte: “Wir haben es besser als im Hinspiel gemacht. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir sehr viel Druck auf den Gegner ausgeübt und viele Situationen gehabt, um das Tor zu machen. Am Ende hat dieser eine Treffer einfach gefehlt. Wir sind sehr enttäuscht, es war mehr möglich.” 



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