Sports

Nach eigenen Gesetzen – 11FREUNDE


Volks­wagen bewegt den Fuß­ball auf vielen Ebenen. In Deutsch­land enga­giert sich der Auto­mo­bil­her­steller so nicht nur bei den Natio­nal­mann­schaften des DFB und im DFB-Pokal, son­dern auch auf lokaler Ebene durch unzäh­lige Part­ner­schaften zwi­schen Volks­wagen- Händ­lern und den Ver­einen vor Ort.

Wei­tere Infos zum Walk of Fame sowie zu den bereits ver­ewigten DFB-Pokal­helden findet ihr unter:
www​.dfbpokal​-walkof​fame​.de

Der DFB-Pokal Walk of Fame“ am Ber­liner Olym­pia­sta­dion wurde im Jahr 2013 vom Deut­schen Fuß­ball-Bund und Volks­wagen, dem offi­zi­ellen Partner des DFB-Pokals, ins Leben gerufen. Auf ihm sind die größten Pokal­helden der Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart mit ihren Hand- oder Fuß­ab­drü­cken auf indi­vi­duell ange­fer­tigten Bron­ze­platten ver­ewigt. Jedes Jahr kommen zwei neue Pokal­helden hinzu: ein wei­terer Held aus der über 70-jäh­rigen His­torie des DFB-Pokals sowie der beste Spieler der gerade abge­lau­fenen Saison. Welche beson­deren Spieler geehrt werden, ent­scheidet ihr, die Fuß­ball­fans! Schon jetzt stellen wir euch zwei his­to­ri­sche Pokal­helden vor, die die Geschichte des Wett­be­werbs auf ihre eigene Art und Weise geprägt haben. Wei­tere Kan­di­daten folgen in den nächsten Aus­gaben. Und zum Schluss stimmt ihr ab, welche Pokal­helden neben Günter Netzer, Gerd Müller oder Dieter Hoeneß auf dem Walk of Fame“ ver­ewigt werden.

Miroslav Mirko“ Votava

Nie­mand kennt den DFB-Pokal besser als Mirko Votava. Ins­ge­samt 79-mal lief der Tscheche in dem Wett­be­werb für Werder Bremen und Borussia Dort­mund auf, bis heute ist er damit der Rekord­spieler im Pokal. Zur Quan­tität kommt bei Votava aber auch Qua­lität: Zweimal gewann er mit Werder den Cup. 1991 mit 4:3 nach dem Elf­me­ter­schießen gegen den 1. FC Köln und 1994 mit 3:1 gegen Rot-Weiss Essen. Ob als defen­siver oder zen­traler Mit­tel­feld­spieler, Aus­putzer oder Innen­ver­tei­diger: Votava war immer im Zen­trum zu finden und über­zeugte mit Zwei­kampf­stärke und Mann­schafts­füh­rung. Übri­gens: Allzu große Sorgen, dass ihm sein Rekord bald ent­rissen wird, muss sich Votava nicht machen. Thomas Müller ist der aktive Spieler, der am nächsten an ihm dran ist. Der Stürmer der Bayern kommt aktuell aber erst“ auf 59 Ein­sätze. Das nennt man wohl einen Puffer.

VW Advertorial II imago0001953148h Rasen WEB

imago images

Felix Luz

Felix Luz lag noch in der Luft, als das Mil­l­ern­tor­sta­dion explo­dierte. Der Stürmer des FC St. Pauli hatte sich gerade bei einem Eck­ball gegen Hertha-Kapitän Arne Fried­rich durch­ge­setzt und zum 2:2 ein­ge­köpft. In der 88. Minute, im Ach­tel­fi­nale des DFB-Pokals. Es ging in die Ver­län­ge­rung, schluss­end­lich schlugen die Kiez­ki­cker die Ber­liner mit 4:3. Es war der emo­tio­nale Höhe­punkt der legen­dären Pokal­saison, die der dama­lige Regio­nal­li­gist FC St. Pauli 2005/06 spielte. Burg­hausen, Bochum, Berlin, Bremen und Bayern. Die B‑Serie“ führte die Ham­burger bis ins Halb­fi­nale des Pokals, da unter­lagen sie den Münch­nern dann mit 0:3. Mit einer Truppe voller Kicker, die andern­orts geschei­tert waren und nun beim klammen FC St. Pauli ihr Glück fanden. Der Klub stand damals kurz vor dem wirt­schaft­li­chen Ruin, ein Gerichts­voll­zieher schaute schon in der Geschäfts­stelle vorbei. Nur: Da gab es nichts mehr zu holen, so arm war der Verein. Der Halb­fi­nal­einzug erin­nerte nicht nur ganz Fuß­ball­deutsch­land daran, welche Kraft im FC St. Pauli steckt, er war auch für die wirt­schaft­liche Kon­so­li­die­rung des Ver­eins ent­schei­dend. Maß­geb­li­chen Anteil hatte daran Felix Luz. Drei Tore erzielte er in den fünf Spielen. Das schönste und wich­tigste gegen die Ber­liner Hertha.



Source link

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

close