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Max Verstappen in neuen Formel-1-Sphären


(Motorsport-Total.com) – Wenn der Sieg, die Poleposition, die schnellste Rennrunde und die Führung in jeder Runde ein Grand Slam sind, was ist dann das, was Max Verstappen in Imola geschafft hat? Der Niederländer hat nämlich nicht nur den Grand Slam geschafft, sondern zusätzlich auch noch den Sieg im Sprintrennen davongetragen. Das hat es zuvor noch nicht gegeben.

Max Verstappen (Red Bull) jubelt über den Sieg beim Formel-1-Rennen in Imola 2022

Besser hätte es für Max Verstappen in Imola kaum laufen können
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Nach dem durchaus engen Erfolg gegen Charles Leclerc am Samstag, hatte der Red-Bull-Pilot das Geschehen am Sonntag deutlich im Griff. Verstappen setzte sich beim nassen Start durch und fuhr das Rennen souverän vor Teamkollege Sergio Perez nach Hause. Selbst der Wechsel von Intermediates auf Slicks gelang dem Weltmeister reibungslos.

“Ich habe nicht erwartet, dass es so laufen würde, aber so ein Wochenende ist natürlich fantastisch”, sagt Verstappen, der mit 34 Punkten nicht nur die maximale Punkteausbeute holte, sondern auch noch die drittmeisten eines Fahrers an einem Wochenende – nur getoppt von Lewis Hamilton (50) und Felipe Massa (36) beim “Abu-Double”-Finale mit doppelten Punkten 2014.

Knackpunkt Start und Überrunden

“Wir haben keine Fehler gemacht und die richtigen Entscheidungen beim Wechsel von Intermediates auf Slicks getroffen. Und ab dann haben wir einfach das Rennen kontrolliert”, zeigt sich Verstappen zufrieden mit dem Sonntag. “Wir haben schon gestern im Sprint gesehen, dass wir eine gute Pace im Auto haben und auf die Reifen aufpassen konnten. Ein sehr positives Wochenende.”

Doch ganz so einfach wie es aussah, sei es im Auto nicht gewesen, betont er. Denn trotz der souveränen Fahrt gab es einige Knackpunkte. Da wäre etwa der Start, der am Samstag nicht intestine funktioniert hat. Doch im Grand Prix conflict es Hauptkonkurrent Leclerc, der nicht intestine wegkam, während Verstappen ungefährdet als Erster in die erste Kurve bathroom.

An der Kupplung etwas repariert habe man nach dem schlechten Start im Sprint aber nicht: “Wir hatten einfach eine schlechte Ausführung von Abläufen und haben das heute besser gemacht”, sagt er. “Es gibt noch Luft nach oben, aber im Nassen ist das immer etwas unklar. Im vergangenen Jahr hatte ich einen tollen Start, das bekommt man im Nassen nicht immer so gut hin.”

Und auch als sich das Rennen gesetzt hatte, musste der Red-Bull-Pilot wachsam sein. Denn vor allem die Überrundeten hätten ihm das Leben nicht leicht gemacht. “Einige sind natürlich auf der Ideallinie geblieben und ich musste sie im Nassen überholen. Das war nicht toll”, erzählt er. “Man kann sich ganz einfach verbremsen und neben die Strecke fahren, wenn man von der Linie abkommt und durch eine nasse Stelle fährt.”

Leclerc-Fehler “passiert schnell”

Doch Verstappen blieb cool und musste im letzten Rennabschnitt nur auf das reagieren, was Leclerc macht. Der Monegasse conflict noch ein zweites Mal an die Box gefahren, um sich neue Soft-Reifen abzuholen. Zwar sagt Verstappen, dass er auch auf den Mediums hätte durchfahren können, doch als Führender nutzt man natürlich eine solche Chance zum Reifenwechsel.

“Ich habe nur gehört, dass die beiden hinter mir in die Box kommen, von daher habe ich gefragt, ob ich auch neue Reifen haben kann. Aber das war ohnehin schon der Plan”, sagt er. “Es ist natürlich immer schöner, auf neuen Reifen zu fahren als auf den alten. Ich hätte es bis zum Ende geschafft, aber das ist nicht so schön.”

Nach 63 Runden fuhr Verstappen schließlich als Sieger ins Ziel und holte seinen zweiten Saisonerfolg. Dank des späten Fehlers des Ferrari-Piloten konnte er insgesamt 19 Punkte auf Leclerc gutmachen und sich bis auf 27 Punkte an die WM-Führung heranschieben.

“Das passiert schnell mal”, sagt er über Leclercs Fehler. “Er hat hart gepusht, um mit ‘Checo’ zu kämpfen. Das tut weh, aber das weiß er selbst. Das muss er von keinem hier hören.”

Trotzdem conflict es für Verstappen nach dem durchwachsenen Auftakt ein wichtiger Erfolg. “Natürlich war Melbourne nicht toll für uns, und der Start war generell nicht so fantastisch”, meint er, “von daher haben wir ein gutes Wochenende gebraucht.”



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