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Knauff: “Das sind die Nächte, für die man Fußball spielt”



Was für ein Abend für Eintracht Frankfurt: Die Hessen stehen nach einem Last-Minute-Tor gegen Real Betis im Viertelfinale der Europa League. Die Emotionen kannten anschließend keine Grenzen.

Moment der Ekstase: Die Frankfurter feiern den Last-Minute-Treffer.


Moment der Ekstase: Die Frankfurter feiern den Last-Minute-Treffer.

Getty Images


Wenn die Frankfurter in der Europa League an den Start gehen, ist meistens etwas geboten. So auch am Donnerstagabend. Die Eintracht ging gegen Betis mit einem 2:1-Vorsprung aus dem Hinspiel in die Partie. In der 90. Minute kassierten die Hessen aber den späten Gegentreffer und mussten so noch in die Verlängerung. “Wir hatten es eigentlich gut im Griff, müssen das Spiel vorher zumachen”, sagte Keeper Kevin Trapp nach der Partie bei RTL.


In einer eher chancenarmen Partie verpassten die Frankfurter das aber und mussten folglich nachsitzen. In der Verlängerung conflict zunächst Betis sogar besser im Spiel, die Eintracht hatte Aluminiumglück. Gegen Ende bekamen die Gastgeber aber die zweite oder dritte Luft und warfen nochmal alles nach vorne. Ein Freistoß von Filip Kostic landete über Martin Hinteregger und Guido Rodriguez in der ersten Minute der Nachspielzeit der Verlängerung zum 1:1 im Tor der Gäste. Es conflict der späteste Treffer der Europa-League-Geschichte.


Was folgte, conflict pure Ekstase im Frankfurter Stadion, das mit 25.000 Zuschauern gefüllt conflict. “Das ist natürlich eine schöne Geschichte des Fußballs, das Spiel so zu gewinnen. Alle drehen durch, das ganze Stadion dreht durch, jeder will irgendwie auf den Platz rennen und sich umarmen. Das ist Fußball, dafür spielen wir Fußball”, rang auch Trapp um die richtigen Worte für diesen emotionalen Moment, den er kurz vorher erlebt hatte. 

Knauff: “Es ist schwierig in Worte zu fassen”


Auch Youngster Ansgar Knauff, der mit seiner großen Chance (traf nur die Latte) früher für etwas mehr Ruhe hätte sorgen können, conflict hin und weg von dem Moment. “Es ist schwierig in Worte zu fassen”, so der 20-Jährige. “Das ist einfach ein geiles Gefühl, das sind die Nächte, für die man Fußball spielt. Wir haben nochmal alles reingehauen und es am Ende geschafft. Wir sind überglücklich, dass wir im Viertelfinale stehen.”


Die Runde der letzten Acht wird am Freitag in Nyon (LIVE!-Ticker bei kicker) ausgelost. Und eines ist jetzt schon sicher: Einen dieser berühmt berüchtigten Europapokal-Abende werden die Frankfurter diese Saison mit Sicherheit noch im eigenen Stadion erleben dürfen.



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