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Josha Vagnoman: “Ich bin froh, endlich wieder hier zu sein”



Nach langer Verletzungspause steht Josha Vagnoman bei der U-21-Nationalmannschaft vor dem Comeback. Die jüngsten Rückschläge im Aufstiegsrennen mit dem Hamburger SV kann er ausblenden.

Josha Vagnoman lief achtmal für die deutsche U 21 auf.


Josha Vagnoman lief achtmal für die deutsche U 21 auf.

IMAGO/Revierfoto


Ein Remis beim SV Sandhausen, zwei Niederlagen gegen Bremen und Nürnberg und zuletzt das 1:1 in Düsseldorf hatten zur Folge, dass der Hamburger SV eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Bundesliga-Rückkehr aus den Händen gegeben hat. Etwas Ablenkung verschafft Vagnoman, der beim 2:3 im Nordderby sein Comeback nach langer Verletzungspause gab und danach zweimal in der Startelf stand, womöglich die Reise zur U-21-Nationalmannschaft.


Wir müssen unser Bestes geben. Aber wenn das jeder macht, sind die beiden Spiele zu gewinnen.


Josha Vagnoman über die U-21-Länderspiele gegen Lettland und Israel


“Ich bin froh, endlich wieder hier zu sein”, sagt der 21-Jährige, der die letzten Ergebnisse mit dem HSV, speziell das Unentschieden bei Ex-Trainer Daniel Thioune und Fortuna Düsseldorf, nicht überbewerten will: “Das gehört auch mal dazu. Es geht immer weiter. Aber jetzt bin ich erstmal hier.”


Die von schwierigen Umständen und einigen personellen Umplanungen begleitete Länderspielphase mit der deutschen U 21 hat große Relevanz, könnte die DFB-Auswahl doch einen großen Schritt in Richtung EM-Teilnahme 2023 machen. Bedeutung kommt da nicht nur dem kommenden Heimspiel gegen Lettland (in Aachen) am Freitag bei. Vor allem die Partie in Israel, das punktgleich mit Spitzenreiter Deutschland auf Rang zwei in der Gruppe B steht, hat es in sich. “Natürlich sind das zwei Spiele, die nicht einfach werden. Wir müssen unser Bestes geben”, sagt Vagnoman. “Aber wenn das jeder macht, sind die beiden Spiele zu gewinnen.”


Ähnlich sieht das Trainer Antonio Di Salvo, der trotz der angespannten Personallage sicher ist, “eine richtig gute Mannschaft auf den Platz” zu bekommen. “Wir sind weiterhin Tabellenführer, auch wenn nur durch den direkten Vergleich”, betont der U-21-Coach, der in den engen Kampf um die EM-Qualifikation auch Polen einrechnet (mit 13 Punkten zwei Zähler hinter Deutschland und Israel). “In der Tat ist es so, dass sich alle drei Mannschaften gut schlagen und wenige Punkte abgegeben haben”, sagt der 47-Jährige, der aber selbstbewusst in die anstehenden Partien geht: “Auch unsere Bilanz mit fünf Siegen aus sechs Spielen ist nicht verkehrt.” Am Freitag und Dienstag kommende Woche sollen weitere Erfolgserlebnisse folgen.



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