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Gegen Piastri wär’s schwieriger geworden


(Motorsport-Total.com) – Für Gerhard Berger ist ganz klar: Wenn Mick Schumacher eine erfolgreiche Zukunft in der Formel 1 haben möchte, dann muss er sich bei Haas gegen seinen neuen Teamkollegen Kevin Magnussen durchsetzen.

Mick Schumacher

Mick Schumacher muss, davon ist Gerhard Berger überzeugt, Kevin Magnussen schlagen
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Der 23-Jährige, das erklärt Berger in einem Interview auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de, habe die “Schumacher-Gene” in sich, müsse aber 2022 beweisen, dass er auch einen etablierten Teamkollegen besiegen kann. Dann sei der Wechsel im zweiten Cockpit letztendlich “eine gute Sache” für ihn.

“Magnussen muss er schlagen, wenn er ein guter junger Mann ist”, betont Berger. “Nicht, weil Magnussen so eine Gurke ist, sondern […] wenn man sich die Visitenkarte sichern will für die nächste Stufe, muss man seinen Teamkollegen auch schlagen, wenn der Magnussen heißt, eine gewisse Erfahrung hat und auch gewisse Leistungen gebracht hat.”

Ein solider Sieg im Haas-Stallduell sei Voraussetzung dafür, dass Schumacher “den nächsten Schritt” auf der Karriereleiter machen kann, ist Berger überzeugt. Und mit Magnussen habe er es noch recht intestine erwischt, denn “es hätte ja auch die Möglichkeit gegeben, dass er Piastri bekommt”.

“Das hätte eine schwierige Nummer werden können, weil ich glaube, der ist extrem gut, und dann kann natürlich auch mal das Pendel für den anderen fallen. Bei Magnussen sehe ich eine faire Chance, dass er das gut hinbringt, und dann wäre er wieder einen Schritt weiter”, sagt Berger.


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Für Schumacher bedeutet das einen gewissen Druck, denn eine Niederlage gegen Magnussen kann er sich auf die gesamte Saison gesehen nicht leisten, wenn er seinem Traum, eines Tages für ein Topteam wie Ferrari zu fahren, näherkommen will.

Doch das ist ein Druck, der ihm offenbar nicht zusetzt: “Ich glaube, dass der Druck derselbe ist. Ich will mein Bestes geben. Ich will immer meine beste Leistung auf die Strecke bringen, von daher habe ich natürlich eine Erwartung an mich selbst. Von daher ist der Druck derselbe – und die Freude noch größer”, sagt Schumacher, von ‘Motorsport-Total.com’ auf die Berger-Aussagen angesprochen.

Grundsätzlich sei es “schön zu sehen, dass wir da oben sind”, sagt er über seine zweitbeste Zeit beim Bahrain-Test, warnt aber davor, dass man “dennoch aufpassen” müsse: “Man sollte nicht allzu viel reinlesen.”

“Dennoch: Ich glaube, wenn wir ein Auto hätten wie das vom letzten Jahr, wären wir niemals so nah an diese Zeit herangekommen. Das Auto fühlt sich eigentlich ganz gut an. Von daher ist es auf jeden Fall positiv. Wo wir im Endeffekt sein werden, das ist eine gute Frage, das weiß keiner so genau”, sagt Schumacher.



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