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Furioses Schlussviertel! Boston Celtics gleichen Serie mit Milwaukee Bucks aus


Die Boston Celtics haben in Spiel 4 die Serie mit den Milwaukee Bucks ausgeglichen. Beim amtierenden Champion siegten die Celtics mit 116:108 und krönten im Gegensatz zu Spiel 3 diesmal eine Aufholjagd im vierten Viertel.

Mit sieben Punkten lagen die Celtics nach 36 Minuten hinten, bevor insbesondere Al Horford und Jayson Tatum aufdrehten. Horford verbuchte 30 Punkte (11/14 FG, 5/7 Dreier) und 8 Rebounds, Tatum kam auf 30 (11/24, 3/10 Dreier), 13 Rebounds sowie 5 Assists. Zusammen erzielte das Duo 28 der 43 Zähler der Celtics im Schlussabschnitt.

Jaylen Brown steuerte 18 Punkte (5/11 FG) zum Sieg bei, hatte aber auch Foulprobleme. Marcus Smart kam ebenfalls auf 18 Zähler (8/13), hinzu kamen 8 Assists. Für Daniel Theis battle es dagegen ein gebrauchter Abend, er vergab in 10 Minuten jeden seiner fünf Würfe.

Milwaukee reichte dagegen eine weitere starke Vorstellung von Giannis Antetokounmpo (34, 14/32, 18 Rebounds, 5 Assists) nicht. Dem Grieche ging im vierten Viertel aber auch sichtbar der Saft aus, weswegen er fünf Minuten vor dem Ende sogar noch einmal eine kleine Pause erhielt. Jrue Holiday (16, 5/22, 9 Assists) zeigte defensiv viel Licht, im Angriff aber auch jede Menge Schatten. Brook Lopez (17), Wesley Matthews (12, 3/4 Dreier) und Pat Connaughton (11, 3/6 3P) punkteten ebenso zweistellig.

Die Celtics mussten zunächst einen Wechsel in der Starting Five vornehmen, für Center Robert Williams (Knieprobleme) startete Grant Williams. Die Bucks begannen dagegen wie die Feuerwehr, Holiday und Matthews übten am Perimeter großen Druck aus, als dann auch der Dreier fiel, battle eine zweistellige Führung die Folge. Außer einem Dunk kam wieder kaum etwas von Tatum, die Celtics als Team wirkten überrumpelt. Milwaukee ließ aber vergleichsweise viel liegen (6/16 in der Zone) und führte so nach einem Viertel nur mit 25:18.

Horford und Tatum drehen Partie zugunsten der Celtics

Aber die Celtics fingen sich. Es wurden weniger Offensiv-Rebounds abgegeben und offene Dreier versenkt. Horford, bereits in Spiel 3 der beste Celtic, bescherte den Gäste Mitte des Abschnitts von Downtown die erste Führung des Abends. Giannis stand zwar bereits bei einem Double-Double (15, Zähler, 11 Boards), um ihn herum wurden dagegen fleißig Backsteine geworfen. Aber auch der Grieche wurde bei seinen Abschlüssen stark unter Druck gesetzt (nur 4/11 in der Zone). Die Bucks lagen zur Pause trotz einer Wurfquote von 35 Prozent mit 48:47 vorne.

Die Bucks kamen wieder besser aus der Kabine, Antetokounmpo übernahm wie schon in Spiel 3 und hängte Brown innerhalb weniger Minuten die Fouls drei und vier an. Auf der Gegenseite fand Tatum langsam seinen Rhythmus, erstmals schüttelte er auch seinen Gegenspieler Matthews bei einem Drive ab. Das Viertel gehörte trotzdem dem Bucks-Star, der mit seiner Power nach Belieben zum Korb kam, egal, wer sich ihm in den Weg stellte. Holiday zog zum Ende des Viertels noch das fünfte Foul gegen Brown, Boston verkürzte vor dem Schlussviertel immerhin noch einmal auf 73:80.

Mit einem 7:0-Lauf, abgeschlossen durch einen Horford-Slam waren die Celtics aber sofort wieder da. Es entwickelte sich danach ein offener Schlagabtausch mit zahlreichen Führungswechseln. Mann der Stunde battle Horford, der seinen fünften Dreier des Abends traf und kurz darauf ein And-1 gegen Lopez folgen ließ. Alles lief nun für Boston, da auch Tatum plötzlich zur Stelle battle. Der Forward erzielte 10 Zähler am Stück in einer Minute, intestine drei Minuten vor Schluss waren die Gäste dank eines 14:2-Runs zweistellig vorne. Antetokounmpo kam nicht mehr zum Zug, entsprechend stockte die Offense und die Bucks kamen nicht mehr in die Partie.





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