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Dainese holt ersten italienischen Etappensieg beim Giro



Auf der 11. Etappe conflict es beim Giro d’Italia soweit: Alberto Dainese sicherte sich mit einem furiosen Antritt den ersten italienischen Tagessieg für die Gastgeber.

Im Höchsttempo zum Sieg: Alberto Dainese.


Im Höchsttempo zum Sieg: Alberto Dainese.

AFP through Getty Images


Der 24-Jährige vom deutschen Team DSM setzte sich auf der elften Etappe von Santarcangelo di Romagna nach Reggio Emilia über 203 km im Massensprint vor dem Kolumbianer Fernando Gaviria (UAE Team Emirates) durch. Bester Deutscher wurde Phil Bauhaus (Bocholt/Bahrain-Victorious) mit Platz neun. Dainese hatte auf der Zielgeraden mit einem fulminanten Antritt die prominente Konkurrenz noch gestellt. Arnaud Demare, der Vierter wurde, führt die Sprintwertung weiter mit großem Abstand vor Gaviria an.


Der Spanier Juan Pedro Lopez vom Team Trek-Segafredo verteidigte erneut das Rosa Trikot des Gesamtführenden. Dahinter schob sich Richard Carapaz (Ecuador/Ineos Grenadiers) dank drei Sekunden Zeitbonus auf Platz zwei vor und liegt nur noch 12 Sekunden hinter Lopez. Emanuel Buchmann (Ravensburg/Bora-hansgrohe) ist mit einem Rückstand von 1:09 Minute und dem neunten Platz weiterhin der beste Deutsche im Gesamtklassement des Giro d’Italia.

Nach Unfall auf Podium: Girmay ist raus


Vortagessieger Biniam Girmay (Eritrea/Intermarche-Wanty-Gobert Materiaux) hatte nach seinem Missgeschick auf dem Podium nicht mehr an den Start gehen können. Der Eritreer hatte sich bei der Siegerehrung den Korken der Champagnerflasche versehentlich ins Gesicht geschossen.


Am Donnerstag steht ein 204 km langes Teilstück von Parma und Genua an. Dabei erwarten das Peloton zwei Bergwertungen der dritten und eine Bergwertung der zweiten Kategorie, ehe es flach ins Ziel ausläuft. Der Giro endet nach 3410 km am 29. Mai in Verona.



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