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Bundesliga » News » Experten-Duo äußert sich zu möglichem Lewy-Ersatz


Robert Lewandowski und der FC Bayern: diese Verbindung könnte nach acht Jahren im Sommer zu Ende gehen. Zwei TV-Experten haben eine ganz unterschiedliche Sicht auf die Geschehnisse.

Wer könnte Robert Lewandowski ersetzen, sollte dieser tatsächlich den FC Bayern verlassen? Für “Sky”-Analyst Dietmar Hamann wäre ein Bundesliga-Stürmer aus dem Schwabenländle der passende Kandidat. 

“Wen ich sofort holen würde, wäre Sasa Kalajdzic aus Stuttgart, weil er letztes Jahr 16 Tore in der Bundesliga gemacht hat”, erklärte Hamann beim TV-Sender und fügte an: “Er hatte eine schwere Schulterverletzung, aber hat in der Rückrunde wieder einige wichtige Tore geschossen.”

Hamann würde Kalajdzic sogar “unabhängig vom Verbleib oder einem Transfer von Lewandowski holen”, betonte er. “Den kannst du vorne reinschmeißen, die letzten 20 Minuten, dann kannst du mal lange Bälle spielen”, hob Hamann die Vorzüge des großgewachsenen Österreichers heraus.

Der 24-Jährige könne köpfen, Bälle ablegen, “er hält die Bälle gut fest, ist technisch herausragend für die Körpergröße und hat einen sehr guten Abschluss. Ich könnte mir vorstellen, sollte Lewandowski gehen, dass Kalajdzic vorne drin spielt und er seine 25, 30 Tore macht. Das traue ich ihm absolut zu”, setzte Hamann seine Lobhudelei fort.



Etwas anders sieht Stefan Effenberg einen möglichen Abgang von Lewandowski. Für ihn ist der Weltfußballer durch niemanden zu ersetzen.

Effenberg: Lewandowski-Verkauf wäre “fatal”

“Ich muss klar sagen: Es wäre fatal, wenn Bayern ihn jetzt schon verkauft. Das Sportliche sollte immer im Fokus stehen. Insbesondere nach dieser Saison, in der Bayern die Ziele verpasst hat”, schrieb der Experte in seiner Kolumne bei “t-online”.

Ein Abgang von Lewandowski würde der Liga zu deutlich mehr Spannung verhelfen, mutmaßte Effenberg, “weil Bayern ihn erst mal ersetzen muss, das aber nicht kann. Lewandowski hat pro Saison 30, 40, eher 50 Pflichtspieltore erzielt. Eine solche Quote wird kein Nachfolger erreichen.”

Allerdings glaubt Effenberg ohnehin nicht an einen Wechsel im Sommer, obwohl der FC Barcelona den Stürmer mit einem Dreijahresvertrag locken soll. Am Freitag hatte auch Bayern-Präsident Herbert Hainer betont, den Polen nicht vor seinem Vertragsende 2023 ziehen lassen zu wollen.



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